Anatomie online |
Funktionelle Anatomie |
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Körperachsen und -ebenen mit Orientierungsprinzipien Zur einheitlichen Orientierung am menschlichen Körper verwendet man senkrecht zueinander stehende Hauptachsen und die daraus resultierenden Ebenen. Die Längsachse (longitudinale oder vertikale Achse) verläuft in Längsrichtung des aufrecht stehenden Menschen und trifft senkrecht auf seine Standfläche. Sie kann entsprechend nach rechts oder links verschoben den Körper schneiden (Bild A). Die Querachse (transversale oder horizontale Achse) schneidet den Körper allgemein quer von links nach rechts, verbindet entsprechende Punkte beider Seiten und steht senkrecht zur Längsachse (Bild B). Die Pfeilachse (sagittale Achse) zieht durch die vordere und hintere Körperwand und befindet sich senkrecht zu den beiden vorhergenannten (Bild C). Die Sagittalebenen ergeben sich aus allen vertikalen oder Längsebenen, die den Körper sagittal durchqueren, wobei die Mittelebene (Medianebene) den Körper in zwei äußerlich seitengleiche Hälften teilt. Häufig wird von einer Symmetrieebene gesprochen (Bild B und C). Die Querebenen (Transversal- oder Horizontalebenen verlaufen beim aufrechten Stand horizontal und werden jeweils durch eine quere und eine sagittale Achse festgelegt (Bild B). Zusätzlich hat die Stirnebene (Frontalebene) ihre Bedeutung, weil sie einerseits parallel zur Stirn und andererseits senkrecht zur Mediansagittalebene steht (Bild C).
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Anatomie online Übersicht // Abbildungen: Abb. A (v.l.n.r.): Abb. B: Abb. C: Illustrationen: © Frank Geisler |
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Für topographische Erläuterungen lassen sich weitere Ebenen konstruieren. Wichtig bleibt dabei, dass die sprachlich richtigen Wortkombinationen angewandt werden. Zur Sagittalebene gehören in der einen Richtung vorn und hinten, was durch die Begriffe anterior-posterior oder am Rumpf durch ventral-dorsal ausgedrückt wird. In der anderen Richtung sind es oben und unten, die als superior-inferior oder am Rumpf als kranial-kaudal bezeichnet werden. Andererseits gelten dann für die Transversalebene die Kombinationen vorn und hinten oder anterior-posterior, aber innen und seitlich bzw. medial und lateral. |
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