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Anatomie Blut, BlutzellenFunktionelle Anatomie von Frank Geisler |
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Funktionelle Anatomie Mann und Frau, Organe des Menschen und Physiologie der Organe, |
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Anatomie Blutzellen des BlutesDie roten Blutkörperchen (Erythrozyten) erscheinen in dem ausgezogenen Blutausstrich mit ihren flachen Seiten nebeneinander liegend. Dies erklärt sich aus ihrer bikonkav eingedellten und abgerundeten Scheibenform mit einem Durchmesser von 7,8 µm (Normozyt). Die reifen Erythrozyten sind kernlos. Ihr Eiweißgehalt besteht zu 95 Prozent aus dem roten Blutfarbstoff (Hämoglobin), der den Sauerstoff bindet. Die Lebensdauer der Erythrozyten beträgt etwa 120 Tage. Im strömenden Blut kommen noch unreife Erythrozyten (Retikulozyten) mit etwa 1,5 Prozent vor. Durch Anfärbung stellen sich bei ihnen netzartige Strukturen dar. |
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Wichtig für die Blutgerinnung sind die Blutplättchen, die kernfrei sind und Fragmente des Zellleibs der Knochenmarkriesenzellen enthalten.
Von klinischer Bedeutung bleibt als Beziehungseinheit der Inhalt von 1 Liter Blut mit 4,5 bis 5,5 10hoch12 Erythrozyten, 3,8 bis 9,8 10hoch9 Leukozyten und 100 bis 250 10hoch9 Thrombozyten (in 1mm3 Blut sind das 4,5 bis 5,5 Millionen Erythrozyten, 3.800 bis 9.800 Leukozyten und etwa 100.000 bis 250.000 Thrombozyten). Das Differentialblutbild der Leukozyten widerspiegelt ein fast konstantes Zahlenverhältnis zwischen den einzelnen Untergruppen und lautet: neutrophile Granulozyten 55 bis 66 Prozent, eosinophile Granulozyten 2,5 bis 4 Prozent, basophile Granulozyten 0,5 bis 1 Prozent, stabkernige Granulozyten 2 bis 3 Prozent, Monozyten 5 bis 7 Prozent, Lymphozyten 25 bis 56 Prozent. Eine Vermehrung nennt man Leukozytose und eine Verminderung Leukopenie. Eine Verminderung der Erythrozyten stellt eine Anämie dar.
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Anatomy Art |
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Das Abwehrsystem im Blut ist darauf gerichtet, dass aus der Umwelt eingedrungene Stoffe oder Krankheitserreger ihre negativen Wirkungen nicht entfalten können. Andererseits ist das System in der Lage, genetische Abweichungen im eigenen Körper zu bekämpfen. Allgemein sind die Abwehrleistungen an die weißen Blutzellen gebunden, so bei der Eiterung an die neutrophilen Granulozyten (Mikrophagen) und bei Absonderungen der serösen Häute (z.B. Pleuraexsudat) an die Monozyten (Makrophagen).
Im spezifischen Abwehrsystem oder Immunsystem gibt es verschiedene Lymphozytenformen, die gegen das eingedrungene Antigen einen Antikörper entwickeln und eine Immunität erzeugen.
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Erythrozyt (rotes Blutkörperchen) mit Hämoglobin
(roter Blutfarbstoff)

Thrombozyt (Blutplättchen)