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Funktionelle Anatomie |
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Duodenum, Pankreas und Milz Der Zwölffingerdarm (Duodenum) schließt sich an den Magenausgang an. Dieser Dünndarmteil ist normalerweise c-förmig und wird in mehrere Abschnitte unterteilt. Der obere Teil (Pars superior) liegt intraperitoneal rechts von der Wirbelsäule und beginnt mit dem Bulbus duodeni, in dem am häufigsten die Duodenalgeschwüre (Ulcera duodeni) vorkommen. Auf eine obere Bogenbildung (Flexura duodeni superior) folgt der absteigende Teil (Pars descendens duodeni), der, wie die weiteren Abschnitte, retroperitoneal gelagert ist. Er hat enge Lagebeziehungen zu Gallenblase, Pankreaskopf, Gallengang und rechtem Nierenhilus. Die unmittelbare Nachbarschaft zu den vorher genannten Organen bedingt das häufige Übergreifen von pathologischen Prozessen und deren Durchbruchsmöglichkeiten. In der dorsalen Wand des absteigenden Duodenumteiles enden der Gallengang (D. choledochus) und der Ausführungsgang des Pankreas (D. pancreaticus major) auf der Vaterschen Papille (Papilla duodeni major).Nur selten kommt oberhalb dieser Mündung eine akzessorische Papille (Papilla duodeni minor) vor. Der absteigende Teil des Duodenum verläuft rechts bis zum 3. oder 4. Lendenwirbel. Es schließt sich nach einem flachen Bogen (Flexura duodeni inferior) der querverlaufende Teil (Pars horizontalis) an, der vor der unteren Hohlvene (V. cava inferior) zur linken Seite kreuzt und ohne deutliche Grenze in den aufsteigenden Teil (Pars ascendens) übergeht. Letzterer verläuft vor der Bauchaorta aufwärts, um links von Aorta und 1. oder 2. Lendenwirbel in das Jejunum überzugehen (Flexura duodenojejunalis). Der untere Abschnitt des absteigenden Teils des Duodenum und alle folgenden Anteile gehören zum Unterbauch. |
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Zwölffingerdarm (Duodenum) Histologische Darstellung Illustrationen: © Frank Geisler |
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