Anatomie Mensch
Augenhöhle, Nebenhöhlen

Funktionelle Anatomie von Frank Geisler
Gehirn, Orbita mit Augapfel, Augenmuskeln, Sehnerv

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Anatomie Kopf: Nasennebenhöhlen, Augenhöhle

Anatomie menschlicher Kopf mit Gehirn, Augen in Augenhöhlen Orbita und Nasenhöhle mit Nasennebenhöhlen

Horizontalschnitt durch den Kopf in Höhe der Augenhöhle. Krankheitserreger können sich bei der Sinusitis über die Siebbeinhöhlen in den Bereich der Augenhöhlen ausbreiten und sogar bis zum Gehirn vordringen.

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Funktionelle
Anatomie
in Wort und Bild

Inhaltsverzeichnis

Glossar

Kopf, Schädel, Cranium, Knochen, Gesichtsschädel, Großhirn, Großhirnrinde, Gehirn, Hirn, Augenhöhlen, Orbita, Orbitae, Augen, Augapfel, Bulbus oculi, Nasenhöhlen, Canalis, Nasennebenhöhlen, Sinus paranasales, Siebbeinzellen, Cellulae ethmoidales, N., Nervus, opticus, Schädelgrube, Fossa, cranii, media, Schädelhöhle, Sehnerv, Sehnerven, Chiasma, opticum, Arterien, A., Arteria, carotis, interna, Kaumuskeln, Anatomie, Physiologie, Organismus, Organe, Mensch, Medizin, Humanmedizin, Bild, Grafik, Illustration, Zeichnung.

Anatomie Organe im Kopfbereich

Anatomie Gesichtsschädel mit Nasenhöhle (Cavum nasi), Nebenhöhlen und Augenhöhle (Orbita)

Bei einer Schnittführung horizontal durch die Augenhöhlen werden Teile des Gesichtsschädels (Viscerocranium) und des anschließenden Hirnschädels (Neurocranium) mit den in ihnen enthaltenen Strukturen erfasst. Im Bereich des Gesichtsschädels befindet sich in der Medianlinie die Nasenscheidewand (Septum nasi) mit ihren knorpligen und knöchernen Teilen. Lateral davon liegen die rechte und linke Nasenhöhle (Cavum nasi). Diese werden seitlich durch die Nasenmuscheln (Conchae nasales) eingeengt. Zwischen Nasenhöhle und Augenhöhle (Orbita) dehnen sich die Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales) aus. Letztere sind Teile der Nasennebenhöhlen (Sinus paranasales). Sie stellen gleichzeitig die mediale Begrenzung der Augenhöhle dar. Ihre knöchernen Wände sind sehr dünn, so dass krankhafte Prozesse aus den Siebbeinzellen auf die Orbita übergreifen können.

Anatomie Augenmuskeln und Augapfel (Bulbus oculi) mit Sehnerv (N. opticus) in Orbita

Die laterale Orbitawand ist dagegen massiver gestaltet, weil über sie durch das Jochbein (Os zygornatieum) der Kaudruck aufgefangen wird. Zur Kaumuskulatur werden jene vier Paare Muskeln des Kopfes zusammengefasst, die den Unterkiefer in Richtung Oberkiefer bewegen und damit für den Kieferschluss (Okklusion), das Zubeißen und das Zermahlen der Nahrung ermöglichen (einschließlich seitwärts gerichteter Gleitbewegungen). Einer der Kaumuskeln, der M. temporalis, liegt dem Jochbein an. In der Orbita füllen der Augapfel (Bulbus oculi) und das Fettgewebe (Corpus adiposum orbitae) den größten Teil des Raumes aus. Einer der Kaumuskeln, der M. temporalis, liegt dem Jochbein an. Medial und lateral des Fettkörpers stellen sich zwei von insgesamt sechs Augenmuskeln dar, durch die der Bulbus fast wie der Kopf eines Kugelgelenks in der Orbita bewegt werden kann. Der N. opticus gelangt nach einem leicht s-förmigen Verlauf durch den Canalis opticus aus der Orbita in die mittlere Schädelgrube (Fossa cranii media) der Schädelhöhle. Dort bildet er mit dem Sehnerven der anderen Seite das Chiasma opticum (Kreuzung der nasalen Fasern) und zieht dann als Tractus opticus zum seitlichen Kniehöcker des Thalamus. Die Fasern enden als Sehbahn im Hinterhauptslappen des Großhirns.

Anatomie Hirnhaut und Blutversorgung des Gehirn

Die A. ophthalmica entspringt aus der A. carotis interna und begleitet geschlängelt den N. opticus. Die äußere Begrenzung der Schädelhöhle stellen die Schädelknochen mit einer Lamina externa, der Diploestruktur und einer Lamina interna dar. Nach innen folgen die Hirnhäute (Meninges), wobei die harte Hirnhaut (Dura mater) dem Knochen direkt anliegt und die venösen Blutleiter (Sinus durae matris) enthält. Außerdem bildet sie die Hirn- und Kleinhirnsichel (Falx cerebri et cerebelli) sowie das Kleinhirnzelt (Tentorium cerebelli). Die Spinnwebenhaut (Arachnoidea) sowie die gefäß- und nervenführende Pia mater encephali bedecken die Hirnoberfläche und werden als weiche Hirnhaut (Leptomeninx) bezeichnet. Die Pia mater reicht zur Versorgung der Hirnoberfläche tief in die Sulci. An wichtigen Hirnteilen sind angeschnitten: Hirnrinde, Sehhügel (Thalamus) und die innere Kapsel. Außerdem sind Teile der Seitenventrikel und des Ventrikels sichtbar.

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