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Medizinisch-Anatomische Bilder, Grafiken, Illustrationen zu Geschlechtsorgane beim Mann

Längsschnitt durch die männlichen Becken- und Geschlechtsorgane:

1 = Hoden (Testis), 2 = Nebenhoden (Epididymis), 3 = Samenleiter (Ductus deferenz), 4 = Hodensack (Scrotum), 5 = Vorsteherdrüse (Prostata), 6 = Bläschendrüse (Vesicula seminalis), 7 = Harnblase (Vesica urinaria), 8 = Harnröhrenschwellkörper (Corpus spongiosum penis), 9 = Harnsamenröhre (Urethrae masculinae), 10 = Gliedschwellkörper (Corpus cavernosum penis), 11 = Eichel (Glans penis), 12 = Vorhaut (Praeputinum)

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Wissenschaftliche Illustrationen aus Medizin, Biologie
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Organe des
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Entzündung der Prostata, Prostataentzündung, Prostatitis

Benigne Prostata-Hyperplasie (BHP)

Prostatakrebs, Prostatakarzinom, PCa, Tumor der Prostata

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Samenbläschen

Medizinisch-Anatomische Bilder, Grafiken, Illustrationen zu Geschlechtsorgane beim Mann

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Männliches Geschlechtsorgan, Penis, Glied bei Erektion

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Der Penis des Menschen, auch männliches Glied genannt, ist neben dem Hodensack ein äußeres Geschlechtsorgane des Mannes. Der Penis ist das männliche Begattungsorgan und dient auch der Harnausscheidung.
Eine Erektion des Penis entsteht durch Steigerung des Blutzuflusses und Drosselung des Blutabflusses in den Schwellkörpern, sie ist Voraussetzung für den Vollzug des normalen Geschlechtsverkehrs.
Die Unfähigkeit zur Erektion wird als erektile Dysfunktion (allgemein Impotenz) bezeichnet, sie ist aber nicht mit Orgasmusunfähigkeit gleichzusetzen.
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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, männliches Geschlechtsorgan, Penis, Glied bei Erektion

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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Männliches Geschlechtsorgan, Penis, Glied im Schnitt

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Der Penis enthält drei Schwellkörper, zwei Schwellkörper an der Oberseite, die Penisschwellkörper (Corpora cavernosa penis) und einen weiteren Schwellkörper, den Harnröhrenschwellkörper (Corpus spongiosum penis), der an der Unterseite verläuft und sich in der Eichel als Eichelschwellkörper (Corpus spongiosum glandis) fortsetzt. Für die Versteifung sind vor allem die Penisschwellkörper verantwortlich, im Harnröhrenschwellkörper verläuft der Penisteil der Harnröhre.
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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Männliches Geschlechtsorgan, Prostata, Vorsteherdrüse

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, männliches Geschlechtsorgan, Prostata, Vorsteherdrüse

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Die Prostata, Vorsteherdrüse, befindet sich unterhalb der Harnblase und umkleidet den Anfangsteil der Harnröhre (Urethra) bis zum Beckenboden. Die Prostataist eine exokrine Drüse mit Ausführungsgängen in die Harnröhre. Sie ist eine akzessorische (entlang des Genitaltrakts ausgebildete) Geschlechtsdrüse aller männlichen Menschen, die einen Teil des Spermas produziert und besteht aus etwa 30 bis 50 tubuloalveolären Einzeldrüsen. Durch die Prostata verläuft beim Menschen der paarige Spritzkanal (Ductus ejaculatorius).
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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Männliches Geschlechtsorgan, Harnblase und Prostata

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Da die Prostata die Harnröhre umgibt und direkte Verbindungen zu ihr besitzt, und zudem den Blasenverschluss unterstützt, werden bei Miktionsstörungen neben Infektionen der Harnwege die Prostataerkrankungen als häufige Ursache erkannt. Beim Wasserlassen verschließt die Muskulatur von Blase und Prostata die Spritzkanälchen und die Ausführungsgänge der Prostatadrüsen, so dass kein Urin eindringen kann.
Beim Geschlechtsverkehr aktivieren Nervenimpulse des Sympathikus unwillkürlich verschiedene Muskeln, wodurch die Samenleiter durch die Spritzkanälchen die Spermien pressen und die Samenblasen ihr Sekret in den von der Prostata umschlossenen Teil der Harnröhre abgibt.
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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, männliches Geschlechtsorgan, Harnblase und Prostata, Vorsteherdrüse

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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Männliches Geschlechtsorgan, Samenbläschen und Prostata

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, männliches Geschlechtsorgan, Samenblase, Samenbläschen und Prostata, Vorsteherdrüse

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Das Sekret, das bei der Ejakulation in die Harnröhre abgegeben wird und sich dort mit den Spermien vermischt, macht beim Menschen etwa 30 Prozent des Ejakulats aus. Da die Vagina zum Schutz vor Infektionen sauer ist, erhöht das Prostatasekret mit seinem pH-Wert die Überlebenschancen der Spermien. Außerdem wird aus den Epithelzellen der Prostata das prostataspezifische Antigen (PSa) sezerniert. Es handelt sich um eine Serinprotease, welche das Ejakulat durch Spaltung bestimmter Eiweiße dünnflüssiger macht. Das PSa ist ein wichtiger laborchemischer Marker für Erkrankungen der Prostata, insbesondere bei Prostatakrebs.
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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Samenblase, Bläschendrüse im Schnitt dargestellt

Die Samenblase (Glandula vesiculosa) oder Bläschendrüse (Vesicula seminalis) ist eine männliche, paarig angelegte akzessorische Geschlechtsdrüse, die über ihren Ausführgang (Ductus excretorius) mit dem gleichseitigen Samenleiter in die Harnröhre mündet. Die Samenbläschen produzieren ein Sekret, das Fruchtzucker enthält, welches für die Spermien besonders wichtig. Diese Flüssigkeit versorgt die Spermien mit Energie und hält sie beweglich und lebensfähig. Bei jeder Ejakulation geben die Bläschendrüsen etwa die Hälfte der Menge des Sekrets ab, das in ihnen enthalten ist.

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, männliches Geschlechtsorgan, Samenblase im Schnitt

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Samenepithel und Spermatogenese, Bildung von Spermien

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, Samenepithel und Spermatogenese, Bildung von Spermien

Die Spermatogenese ist die Bildung von Spermien, den männlichen Keimzellen. Die Spermatogenese dient der Enstehung von Spermatiden und läuft von der Pubertät an in den Samenkanälchen (Tubuli seminiferi) des Hodens ab. In der Spermiohistogenese reifen die Spermatiden zu Spermien. Dabei kommt es zu einer Kernkondensation, einem Zellplasmaverlust und der Ausbildung einer Kinozilie (Schwanz). Der Vorgang der Spermatogenese und Spermiohistogenese dauert ca. 64 Tage, in dieser Zeit wandern die sich entwickelnden Keimzellen von der Basis der Hodenkanälchen (Tubuli seminiferi) zum Lumen der Hodenkanälchen.

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Spermiogenese – Differenzierung von Spermatiden zu reifen Spermien, Akrosombildung

Spermatide (Spermatid) sind die kleinsten Zellen im Keimepithel (Epithelium spermatogenicum). Spermatide entstehen durch die zweite Reifeteilung (Meiose) von sekundären Spermatozyten. Im weiteren Verlauf der Spermatogenese, der sogenannten Spermiohistogenese, reifen die Spermatiden zu Spermien heran. Bei der Reifung laufen drei Prozesse gleichzeitig ab, die Kernkondensation, die Akrosombildung und die Ausbildung der Geißel. Das Akrosom ist die Kopfkappe des späteren Spermiums.

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, Spermiogenese – Differenzierung von Spermatiden zu reifen Spermien, Akrosombildung

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Hoden, Testis mit Nebenhoden und Hodenkanal

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, Hoden, Testis mit Nebenhoden und Hodenkanal

Der menschliche Hoden (Testis) ist ein paarig angelegtes, inneres männliches Geschlechtsorgan. Er ist etwa pflaumenförmig und hat ein mittleres Gewicht von 18 Gramm und ein durchschnittliches Volumen von 16 ml. Die Hoden entwickeln sich erst in der Pubertät zu ihrer vollen Größe und erreichen im 4. Lebensjahrzehnt ihre Maximalgröße. Äußerlich gliedert sich der Hodens anatomisch in dem ihm anliegenden und mit ihm verwachsenen Nebenhoden. Der zum Nebenhodenkopf zeigende Hodenabschnitt wird als Kopfende (Extremitas capitata), der zum Nebenhodenschwanz zeigende als Schwanzende (Extremitas caudata) bezeichnet.
Direkt unter dem Bauchfellüberzug des Hodens liegt eine weißliche Bindegewebskapsel (Tunica albuginea). Diese sorgt für die mechanische Festigkeit des Organs und hält einen gewissen Innendruck aufrecht. Von dieser Kapsel ziehen Septen in das Innere und unterteilen den Hoden in etwa 350 Hodenläppchen (Lobuli testis) beim Mann.
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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Hodenkanälchen, Tubuli seminiferi mit Keimepithel

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In den Hodenkanälchen (Tubuli seminiferi) sind ein Teil der Samenwege, der sich innerhalb des Hodens befindet. In ihnen werden im Rahmen der Spermatogenese die Spermien gebildet und vom Hoden in den Samenleiter geleitet. Die Kanälchen sind mit einer bindegewebigen Hülle umgeben und mit Keimepithel ausgekleidet. In dieser Gewebeschicht entstehen in einem mehrstufigen Reifungsvorgang, der Spermatogenese, die Spermien. Im Keimepithel befinden sich auch die Sertoli-Zellen, die die Spermien ernähren.
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Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, Schnitt durch ein Hodenkanälchen, Tubuli seminiferi  mit Samenepithel, Keimepithel

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann
Beckenausgang mit Beckenbodenmuskulatur beim Mann

Anatomische Grafik, Illustration Geschlechtsorgane Mann, Beckenausgang mit Beckenbodenmuskulatur beim Mann

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Der Beckenboden befindet sich am Ausgang des Beckens und wird aus Beckenbodenmuskulatur und festen Bindegewebsschichten gebildet. Der Beckenboden ist der bindegewebig-muskulöse Boden der Beckenhöhle beim Menschen, die Beckenbodenmuskulatur ist die Skelettmuskulatur im Bereich des Beckenbodens bzw. kleinen Beckens. Eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur ist in vielen Fällen an der Inkontinenz beteiligt.
Das sexuelle Erleben profitiert auch von einem gut trainierten Beckenboden, so unterstütze die Beckenbodenmuskulatur bei Männern die Errektion.
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