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Grippe Influenza VirusgrippeGesundheit und Medizin mit Grafiken, Illustrationen |
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Infektionskrankheit Grippe durch Influenza-Viren
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___ Inhaltsverzeichnis
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Funktionelle Anatomie Mann und Frau, Organe des Menschen und Physiologie der Organe, |
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Viren können sich außerhalb von Zellen (extrazellulär) durch Übertragung verbreiten, aber nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle (intrazellulär) vermehren. Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auf den Stoffwechsel der Wirtszelle angewiesen. |
Der echte Virusgrippe, der Influenza, fordert Jahr für Jahr Tausende von Todesopfern, vor allem unter den älteren Menschen. Diese spezielle Viruserkrankung verläuft in den meisten Fällen weniger dramatisch; doch wochenlange Leistungsschwäche, Müdigkeit, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen sind neben akuten Beschwerden des Atemtraktes ein Tribut, den viele Patienten dieser oft verharmlosten Krankheit zollen müssen.
Bei der Influenza, eine schwere, komplikationsbelastete Krankheit ist, steht der Schutz vor Ansteckung im Vordergrund. Mit dem Wissen um die Schwere dieser Infektionskrankheit sollte die Bereitschaft zunehmen, sich impfen zu lassen. Die Grippeimpfung ist die wirksamste Vorbeugungsmethode, die es derzeit gibt. Da die Grippeimpfstoffe nur gegen die eigentlichen Influenzaviren, die Erreger der jeweiligen Grippewelle, gerichtet sind, kann natürlich eine derartige Impfung nicht vor den Hunderten anderer Viren oder Bakterien schützen, die zu einer harmloseren „Erkältung“, einer akuten Atemwegsinfektion führen.
Wenn man trotz der Grippeimpfung einen Schnupfen bekommt, so ist das kein Versagen der Impfung. Oft hört man Schauergeschichten über die Folgen einer Grippeimpfung - Falschmeldungen! Die Vorbehalte gegen die Grippeimpfung sind unberechtigt. Das auch für diese Erkrankungsgruppe zuständige staatliche Paul-Ehrlich-Institut in Berlin rät sich rechtzeitig gegen die mögliche Grippewelle zu schützen.
Wann kann noch geimpft werden? Das muss der Arzt von Fall zu Fall entscheiden, denn die Impfung braucht ein bis zwei Wochen, um einen wirksamen Schutz aufzubauen. Man sollte die Impfung im Spätherbst vornehmen zu lassen. Die Grippeschutzimpfung muss Jahr für Jahr mit aktualisierten Impfstoffen wiederholt werden.
Die Schutzimpfung ist immer noch der beste Weg des Grippeschutzes. Es genügt eine einmalige Spritze, um für etwa ein Jahr gegen die aktuelle Grippe geschützt zu sein. Der günstigste Impfzeitraum ist der Oktober. Der Schutzeffekt beginnt etwa nach 7 Tagen. Die Impfung kann auch der Hausarzt vornehmen.
Gefährdet sind neben Schulkindern vor allem sog. Risikopatienten die an Herzkrankheiten, Nierenleiden, chronischen Lungenkrankheiten (auch Asthma), Zuckerkrankheit, Abwehrschwäche u.ä. leiden. Menschen über 60 Jahre stellen eine Risikogruppe dar. Auch Personen, die tagtäglich mit vielen Menschen zu tun haben, sind besonders infektionsgefährdet, sie sind gut beraten, sich gegen die Grippe impfen lassen.
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Es gibt auch Medikamente (sog. Neuraminidasehemmer), die in Frühstadien der Grippe den Krankheitsausbruch verhindern oder zumindest mildern können. Diese wirken nur, wenn sie in den ersten 24 bis 48 Stunden nach der Infektion eingenommen werden. In sehr rasch beginnenden, schweren Influenzafällen hat sich dieses Medikament bereits bewährt, doch wird es die Impfung nicht ablösen können.
Eine gesunde Lebensweise reduziert das Infektionsrisiko. Gerade in Infektionszeiten sollte man vitaminreiche Kost bevorzugen, für ausreichend Schlaf sorgen, auf Genussmittelmissbrauch wie das Rauchen verzichten. Man sollte sich zweckmäßig kleiden - der jeweiligen Außen- oder Raumtemperatur angepasst. Es ist empfehlenswert, sich bereits im Spätsommer durch Sauna, wechselwarme Duschen und Ausdauersport abzuhärten. Während der infektionsgefährdeten Zeit sollten Überanstrengungen vermieden werden.
Pflanzliche Präparate, Phytopharmaka, Naturarzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffen die zu einer Anregung der körpereigenen Abwehr führen, sind immer wieder - vermutlich zu unrecht - in die Kritik geraten. Wenn man auf mögliche allergische Reaktionen achtet und keine Dauermedikation daraus macht, können diese Wirkstoffe unterstützend(!) dazu beitragen, die Viren zu vernichten.
Mit den Impfstämmen (Influenza-Impfstoffen) kann man keinesfalls andere anstecken. Doch die Virus-Grippe kann sehr leicht an andere Menschen übertragen werden. Bei Ausbruch der Krankheit sind engen Kontakt möglichst zu vermeiden - Händegeben, Zärtlichkeiten austauschen, gemeinsame Wasch- und Essutensilien verwenden, usw..
Vorbeugen ist besser als he(u)len - durch Impfung der Grippe was husten!
(nach oben)
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Anatomie und Medizin Bilder, Grafiken, Illustrationen, Zeichnungen: MediDesign
Frank Geisler